Von Bürgern für Bürger in Ulm, um Ulm und um Ulm herum
ALTERSARMUT IN ULM
Wenn das monatliche Einkommen regelmäßig unter 1.062 € (Deutsche Rentenversicherung) liegt, sollte man das Anrecht auf Grundsicherung im Alter prüfen lassen.
Grundsicherung allein sichert noch kein menschenwürdiges Leben. Wir wollen dazu beitragen, dass die Lebensleistung von allen Seniorinnen und Senioren honoriert wird. Wir bieten begleitende Maßnahmen zu Grundsicherung und Wohngeld im Alter an. Und wir wollen dabei Menschen miteinander verbinden und Jung und Alt zusammenführen.
Wir begreifen Altersarmut als eine wichtige gesellschaftliche Herausforderung.
Altersarmut ist eine gesellschaftliche Herausforderung. Deshalb haben sich mehrere Ulmer Institutionen zum Netzwerk Altersarmut zusammengeschlossen und zu diesem Thema ihre Kompetenzen, Erfahrungen und Ressourcen gebündelt. Gemeinsam können wir mehr unternehmen und mehr erreichen. Eine dieser Institutionen ist altersarmut Ulm nein e.V.
Durch Aufklärung und Veranstaltungen sensibilisiert das Netzwerk für die Ursachen und Folgen von Altersarmut, hilft Stigmatisierung abzubauen und das Risiko zukünftiger Altersarmut zu mindern. Zudem erleichtern die Einrichtungen des Netzwerks den Betroffenen mit Informations- und Unterstützungsangeboten den Zugang zu Leistungen.
Eine der gemeinsamen Aktionen ist die Kampagne, um das Thema Altersarmut mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit in Ulm zu rücken z. B. mit den Botschaften „Auch in deinem Umfeld gibt es Altersarmut“ und „Jeder fünfte ältere Mensch in Ulm ist von Altersarmut betroffen“.
Wir veröffentlichen dreimal im Jahr unseren Newsletter mit Terminen und Veranstaltungen sowie aktuellen Beiträgen und Impulsen zum Thema »Altersarmut«.
Mit den multiplen Folgen von Altersarmut und wie man ihnen begegnen kann beschäftigt sich ein Beitrag im Statistischen Monatsheft Baden-Württemberg (6+7/2024). Altersarmut wird dabei als ein wichtiges gesellschaftliches Thema eingeschätzt, welches nicht nur monetäre Einschränkungen mit sich bringt, sondern sehr unterschiedliche Lebensbereiche betrifft.
Fast jeder Zweite über 50 Jahre kann sich vorstellen, neben der Rente zu arbeiten. Aber: Knapp ein Drittel davon gibt als Grund an, dass das Geld im Ruhestand nicht reicht. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des VdK.